José Vittores:
Escenas Oníricas



José Vítores (*1962)

Escenas Oníricas (2012)
 für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Klavier, Violine und Violoncello

Aufnahme: Elisabeth Schneider Stiftung Freiburg, 26. Januar 2013 (Uraufführung: Ecuador-Tournee 2012 in Quito)

Die Ausführenden sind: Martina Roth, Flöte – Alexander Ott, Oboe – Walter Ifrim, Klarinette – Wolfgang Rüdiger, Fagott – Delphine Gauthier-Guiche, Horn – Akiko Okabe, Klavier – Friedemann Treiber, Violine – Martin Jaggi, Violoncello.

Der Komponist schreibt zu seiner farbigen, filmisch-gestischen Musik:
Escenas Oníricas bedeutet so etwas wie „Traumszenen". Es ist ein Versuch, Träume musikalisch zu übersetzen, vorausgesetzt, man erinnert sich an sie.
Das bedeutet, die Arbeitsmethode und der Charakter jeder Szene ist ähnlich wie bei Filmmusiken (mit einem Traum statt eines Filmes im Kopf), nur dass bei Träumen die manifesten Handlungsstränge nicht so klar oder linear sind wie bei den meisten Filmen. Deshalb erscheinen sie wie „lose" Szenen, die mit Ausnahme einiger thematischer Passagen auf den ersten Blick keine Verbindung nachweisen. Als grundlegende harmonische Einheit oder „Maßeinheit" (analog einem Kilo oder Meter) benutze ich in diesem Stück häufig den Ganzton (wobei der Halbton melodisch berücksichtigt wird).

José Vítores (*1962 Guayaquil, Ecuador)
Ist Komponist, Arrangeur, Gitarrist, Produzent. Musikstudien in Ecuador, Deutschland und Spanien. „Master in Arranging and Orchestration" am Berklee College of Music, Boston.
Trotz Teilnahme an internationalen Kursen sieht Vítores sich selbst als autodidaktischer Komponist. Er schreibt Orchester-, Bühnen- und Kammermusik sowie Musik für multimediale Projekte.
Konzerttätigkeit als Solist und Mitglied diverser Ensembles sowie Lehrtätigkeiten in Ecuador, Deutschland und der Türkei. Veröffentlichungen beim Verlag Neue Musik und Mesa Music Publishing.
1. Preisträger in der Kategorie Instrumentalmusik beim Song Expo Wettbewerb 2001 in den Niederlanden.